Pressestimmen

Perfekter Einklang im Dachauer Schloß

... sowie eine blitzsaubere Intonation aller Musiker der Batzdorfer Hofkapelle verbanden sich zu einer Darbietung, die sowohl die Authentizität eines Barockorchesters wahrte als auch die anspruchsvollen Zuhörer des 21. Jahrhunderts überzeugte. ... Dabei blieb die Virtuosität keineswegs den Solisten vorbehalten, sondern spiegelte sich auch in einer ungemein leichtfüßigen Gestaltung des Generalbasses wider.

Süddeutsche Zeitung, 20.01.2005


Batzdorfer mit der Solistin Michala Petri

... Ein absolut ebenbürtiger Dialogpartner war der Solistin die Batzdorfer Hofkapelle. Einen guten Einblick in die Gewandheit dieses Ensembles, das die historischen Spieltechniken ganz ausgezeichnet beherrscht, gab an diesem Abend im Rittersaal aber auch Vivaldis Konzert d-moll mit dem Namen "La Folia". Diese setzte die Batzdorfer Hofkapelle ungemein vital um: Dabei beschränkte sich die unüberhörbare Spannung keineswegs auf den Dialog der beiden Violinen.

Borkener Zeitung, 27.01.2004


Talestri in Herne

Den krönenden Abschluß der 27. Tage Alter Musik in Herne bildete die Oper "Talestri, Regina delle Amazzoni" von Maria Antonia Walpurgis. ... Das junge Orchester der Batzdorfer Hofkapelle, die sich mit Vorliebe wenig bekannten Opern und Oratorien aus dem Dresdener Repertoire des 18. Jahrhunderts widmet und auf einen Dirigenten verzichtet, drückte mit ihrem begeisternden, sehr differenzierten und spannungsvollen Musizieren dem Abend ihren Stempel auf.

Online Musik Magazin, Dezember 2002


Lebhaft und prägnant
Batzdorfer Hofkapelle zur Eröffnung des "Bayreuther Barock" in der Schloßkirche

Die Oper "Radamisto" sei, so ein Zeitgenosse, "solider, raffinierter und feuriger als alle anderen Dramen, die Händel bisher komponiert hatte". Da es sich bei dem Berichterstatter um keinen Geringeren als Charles Burney, den berühmten Reisenden in Musik, handelt, kann der Einschätzung kaum widersprochen werden. Sie mag dem Hörer ins Gedächtnis fahren, wenn er der Interpretation der Ouvertüre folgt, die die Batzdorfer Hofkapelle im Eröffnungskonzert des "Bayreuther Barock" in der Schloßkirche vorstellt: Wir hören tatsächlich eine fulminante, feurige Deutung des Stücks, die dem Geist des Barock so angemessen ist. Die Tugenden, die die Hofkapelle auch hier an den Tag legte, sie durchwirken das gesamte Programm vom ersten bis zum letzten Takt. ...
Am Ende bleibt der Eindruck von einem beherzt zugreifenden Ensemble, das in der fünften Ouvertüre Francesco Veracinis den rechten Rausschmeißer gefunden hat. ...

Nordbayerischer Kurier Bayreuth, 22./23.9.2001


Phänomenaler Sopran
Salomé Haller war Gast in Sengwarden

In der Sengwarder St. Georgskirche war am Sonntag eine Sopranistin zu hören, der man eine große Zukunft voraussagen kann. Zusammen mit der Batzdorfer Hofkapelle gastierte dort die Straßburgerin Salomé Haller. ...
Ihre Qualitäten setzte sie bei zwei Motetten von Bach-Zeitgenossen ein, die erste von Jan Disma Zelenka (1679-1745), die zweite von Johann Adolf Hasse (1699-1783). ... Und bei seinem Concerto G-Dur läßt Zelenka die Solisten sich im schnell wechselnden Dialog virtuos austoben. Hier demonstrierten Die Batzdorfer musikantisches Gespür, Klangsinn und Homogenität, die temporär bis ins Extrem belastet wurde.

Wilhelmshavener Zeitung, 17.9.2002