Aci, Galatea e Polifemo

  
  Georg Friedrich Händel (1685-1759)


in Zusammenarbeit mit dem Puppentheater des Theaters Altenburg-Gera

  GesangMarionettenspiel
Aci Christine WolffPeter Riese
Galatea Ulrike BartschMarcella von Jan
Polifemo Gregor FinkeJochen Haferberg
Regie Ingrid Fischer 
Ausstattung Jan Hofmann 


Batzdorfer Hofkapelle: 6 Violinen, 2 Violen, Violoncello, Kontrabaß, 2 Oboen, Trompete, Theorbe, Laute, Cembalo

Premiere: 21. März 2002

Handlung

Aci, der Schäfer, und Galatea, die Meernymphe, sitzen in einer landschaftlich schönen Au beieinander und begrüßen den friedlichen Tag. Aci ist aber traurig, weil er nicht immer bei Galatea weilen kann. Galatea fühlt mit ihm. Beide ahnen ein nahendes Unheil. Galatea schildert Polifemos Wut und nach Donnergebrüll und Klagen von Aci und Galatea erscheint Polifemo, der Zyklop. Galatea versucht dessen Zorn zu besänftigen, doch erfolglos. Polifemo bedroht den Rivalen Aci und will sich für Galateas Zurückweisung rächen. Galatea bezeugt, dass sie keine Furcht vor den angekündigten Qualen habe. Der hinzukommende Aci versucht, durch ein vernunftbezogenes Gespräch den Riesen freundlich zu stimmen, aber vergebens. Es entspinnt sich zwischen dem Zyklopen und Galatea ein erschreckendes Gespräch. Aci versucht hilflos, seine Geliebte zu trösten. Um Polifemos Angriffen zu entweichen, stürzt Galatea sich in das Meer, Aci Lebewohl zurufend. Polifemo will sich nun derart rächen, dass er in Aci's Herz die Liebe zu Galatea töten will. Aci beklagt, Galatea verloren zu haben und beneidet einen fröhlich spielenden Vogel. Galatea kehrt schließlich aus dem Meer zu Aci zurück. Beide beteuern ihre treue, aber hoffnungslos scheinende Liebe. Polifemo erwartet den schändlichen Rivalen und muß zusehen, wie beide sich den Treuekuss geben. Nun ist Polifemo außer sich. Er erschlägt Aci. In ihrer Verzweiflung ruft Galatea ihren Vater, den Meeresgott Neptun, um Hilfe an, Aci's Blut in einen klaren Bach zu verwandeln, der sich ins Meer ergießen soll, um so beide wieder in anderer Gestalt zu vereinen. Damit kehrt sie ins Meer zurück. Polifemo bleibt allein und wünscht, vergehen zu können.